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Fahrzeugsituation beim Meridian entspannt sich: Werkstatt konnte bereits drei Züge reparieren

Holzkirchen, 02.02.2016: Nach den Beschädigungen an den Meridian-Zügen durch Oberleitungsstörungen in den letzten Tagen konnte die Meridian-Werkstatt in der Nacht auf Dienstag drei Fahrzeuge wieder reparieren. Zwei werden bereits am heutigen Dienstagnachmittag wieder im Einsatz sein, ein weiterer steht dann ab Mittwochfrüh wieder dem Verkehr zur Verfügung.

Die Sturmschäden und Wartungsarbeiten durch den Hersteller Stadler haben am heutigen Dienstag zu Einschränkungen bei der Fahrzeugverfügbarkeit der Meridian-Züge geführt. Die Werkstatt konnte über Nacht drei Fahrzeuge reparieren. Zwei werden bereits heute Nachmittag nach München überführt. Damit können heute Nachmittag im Berufsverkehr wieder Leistungen verstärkt werden. Ein weiteres Fahrzeug kommt nach Restarbeiten in der Nacht nach München. Am morgigen Mittwoch, 03.02.2016, stehen dann insgesamt drei sechsteilige Fahrzeuge wieder zur Verfügung. Ziel ist es, alle Zugleistungen damit zu fahren. Einzelne Schwächungen werden aber noch auftreten.

„Dank des außerordentlichen Einsatzes unserer Werkstattmitarbeiter können wir schnell wieder unser Angebot erhöhen. Den Kollegen gilt unser besonderer Dank. Durch ihren Einsatz können wir für die Fahrgäste nach einem Dienstagmorgen mit Zugausfällen wieder weitgehend den Regelfahrplan anbieten“, so Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

Die möglichen Einschränkungen für Mittwoch, 03.02.2016, werden am heutigen Abend auf der Homepage www.der-meridian.de eingestellt. Es kann darüber hinaus im Laufe des Tages zu Einsätzen von dreiteiligen statt sechsteiligen Meridian-Zügen von und nach Kufstein kommen.

Zugausfälle am Dienstag, 02.02.2016, wegen Fahrzeugbeschädigungen  nach Oberleitungsstörungen

Holzkirchen, 01.02.2016: Nachdem am Freitag durch die defekte Oberleitung ein Meridian-Fahrzeug in Rosenheim beschädigt wurde, sind heute zwei weitere Meridian-Züge während des Sturms durch Oberleitungsschäden in Raubling an den Stromabnehmern beschädigt worden. Weitere drei Fahrzeuge müssen im Werk durch den Hersteller Stadler zwingend an der Elektronik überarbeitet werden, sodass die Reserve nicht mehr zur vollen Abdeckung der Zugleistungen ausreicht.

Der Sturm am Montagmorgen hat die Fahrzeugsituation bei den Meridian-Zügen weiter belastet. Zwei Fahrzeuge mussten nach Kollision mit Teilen der Oberleitung in die Werkstatt gefahren werden. Schon am Freitag wurde ein Zug in Rosenheim durch eine defekte Oberleitung stark beschädigt. Ein weiteres Fahrzeug steht ebenfalls mit Stromabnehmerschaden in der Werkstatt.

Gleichzeitig muss der Hersteller Stadler im Rahmen der Gewährleistung zwingend die Elektronik bei drei weiteren Fahrzeugen überarbeiten, damit die Züge wieder den Regelbetrieb aufnehmen können. Ein weiteres Fahrzeug steht zur intensiven Überarbeitung beim Hersteller, zwei andere Fahrzeuge erhalten die vorgeschriebene Wartung in der Werkstatt.

„Von den 35 Fahrzeugen die wir haben, stehen 10 wegen Schäden nicht zur Verfügung. Das ist für unsere Fahrgäste und für uns eine überhaupt nicht zufriedenstellende Situation“, so Bernd Rosenbusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, die den Meridian betreibt. „Wir werden daher für morgen, Dienstag, den 02.02.2016, und wahrscheinlich auch an den Folgetagen unser Angebot einschränken müssen. Wir wissen, dass wir das Rückgrat der Mobilität im Südosten Bayerns sind, daher arbeiten wir mit Hochdruck an Lösungen um für unsere Kunden wieder ein gutes Angebot  fahren zu können. Es ist uns völlig klar, dass die derzeitige Situation sich schnell bessern muss. Wir entschuldigen uns für die entstehenden Einschränkungen.“

„Unsere Werkstatt ist intensiv mit der Abarbeitung der Schäden beschäftigt. Auch mit dem Hersteller Stadler stehen wir laufend in Kontakt. Zudem suchen wir nach weiteren Möglichkeiten, die Züge schnellstmöglich wieder auf die Schiene zu bringen und fragen hierfür auch im Ausland nach“, ergänzt Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

Für Dienstag, den 02.02.2016, wird folgendes Ersatzkonzept geplant:

  • Traunstein – München um 05:16 Uhr Ausfall Zug 79002.
  • Traunstein – München um 06:00 Uhr Ausfall Zug 79006.
  • Freilassing – München um 06:00 Uhr Zug 79008 verkehrt nur einteilig.
  • Kufstein – München um 06:29 Uhr Zug 79060 verkehrt nur einteilig.
  • Kufstein – München um 07:02 Uhr Zug 79062 verkehrt nur einteilig.
  • München – Traunstein um 06:55 Uhr Zug 79007 verkehrt nur einteilig.
  • Traunstein – München um 09:05 Uhr Ausfall Zug 79018.

Im Laufe des Tages kann es darüber hinaus zu Einsätzen von dreiteiligen statt sechsteiligen Meridian-Zügen von und nach Kufstein kommen.

 

Sturm verursacht Zugausfälle und Verspätungen beim Meridian

Holzkirchen, 01.02.2016: Wegen Oberleitungsschäden auf den Strecken Rosenheim – Grafing und Rosenheim – Kufstein kam es am heutigen Montagmorgen zu massiven Verspätungen und Zugausfällen beim Meridian. Die durch den Sturm verursachten Oberleitungsdefekte beschädigten auch mehrere Züge des Meridian am Stromabnehmer.

So musste am Morgen der Meridian-Zug ab Rosenheim um 06:44 Uhr Richtung München hinter einem liegengebliebenen Fernverkehrszug bei Grafing stehen bleiben. Infolgedessen war die Strecke zwischen Rosenheim und Grafing zeitweise komplett gesperrt oder nur eingleisig befahrbar. Die rund 300 Fahrgäste im Meridian blieben aus Sicherheitsgründen im Zug und konnten ihre Fahrt erst gegen 10 Uhr fortsetzen als Mitarbeiter der DB Netz den Schaden an der Oberleitung vorläufig repariert hatten. Seit circa 12 Uhr normalisiert sich der Betrieb wieder. Trotzdem kann es auch noch bis zum Nachmittag zu Zugausfällen und Verspätungen kommen.

Ebenfalls von Sturmschäden beeinträchtigt wurde kurz vorher in Raubling der Zug ab Kufstein um 06:02 Uhr Richtung Rosenheim. Wegen defekten Stromabnehmern musste der Zug in Raubling enden und die Fahrgäste auf den nachfolgenden Zug umsteigen. Der Meridian mit zwei Zugteilen wurde zur Reparatur in die Werkstatt überführt.

Darüber hinaus gab es auch Schäden an weiteren Meridian-Zügen. „Leider wurden auch die Stromabnehmer einiger anderer Züge beschädigt“, erklärt Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.